33 Punkte standen für Corey Kispert am Ende in 28 Minuten von der Bank zu Buche. Grund für diese Explosion war vor allem ein brandheißer Start, bei dem er seine ersten sieben Versuche aus dem Feld und seine ersten fünf Dreier verwandelte.
„In so einen Rhythmus kommt man nicht oft. Dieses Gefühl jagt man als Sportler. Natürlich würde ich mir wünschen, das in jedes Spiel mitnehmen zu können“, sagte der 26-Jährige auf der Pressekonferenz nach der Partie.
Headcoach Quin Snyder lobte seinen Schützling selbstverständlich für seine Leistung, gab jedoch zu:
„Mir war nicht bewusst, dass es sein Career-High ist. Ich denke nicht, dass er darauf fokussiert war. Er hat einen super Job gemacht, für Spacing zu sorgen.“
Neben Kispert war es vor allem der andere Ex-Wizard, CJ McCollum, der mit 25 Punkten einen Anteil an dem am Ende ungefährdeten 126:96-Erfolg war. Und auch Jonathan Kuminga wusste bei seinem zweiten Auftritt im Hawks-Dress erneut zu überzeugen. 17 Punkte, neun Rebounds, drei Assists sowie jeweils einen Steal und Block sammelte der Neuzugang in knapp unter 30 Minuten Spielzeit ein.
„Ich lerne noch alle Plays“, gab der 23-Jährige lachend zu. „Hier und da verlaufe ich mich noch auf dem Feld und weiß nicht, wo ich gerade sein soll. Es ist einfach neu für mich. Aber es läuft immer besser – ich lerne viel.“
Auch seinen neuen Trainer konnte Kuminga bislang überzeugen:
„Mit den kleinen Dingen hat er defensiv einen großen Einfluss. Und in der Offensive konzentriert er sich darauf, den Ball zu bewegen und uneigennützig zu sein.“
Wie sich die Personalie Kuminga im kommenden Sommer entwickeln wird, scheint noch offen zu sein. Doch sein Einstand in Atlanta hätte nach den ersten beiden Spielen kaum besser verlaufen können.
