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Dennis Schröder Und Der Wert Des Richtigen Moments

by Len Werle
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Dennis Schröder brauchte in Spiel 5 keine große Bühne, um groß zu wirken. Er brauchte nur den richtigen Moment.

Beim 125:120 der Cleveland Cavaliers gegen die Toronto Raptors kam Schröder von der Bank, spielte 21 Minuten und lieferte 19 Punkte bei 7 von 11 aus dem Feld und 3 von 6 von der Dreierlinie. Genau aus diesem Grund verpflichteten ihn die Cleveland Cavaliers vor Ende der Trade Deadline: Ein Veteran, der ein enges Playoff-Spiel liest, beschleunigt, beruhigt und dann zuschlägt.

Besonders bemerkenswert wurde Dennis’ Leistung durch das, was danach gesagt wurde. Head Coach Kenny Atkinson erklärte, er habe Donovan Mitchell und Evan Mobley im vierten Viertel eigentlich zurückbringen wollen. Doch die Stars hätten abgewunken

„No, this group’s rolling.“

Das ist im NBA-Kontext fast größer als jeder einzelne Wurf. Superstars geben Minuten nicht leichtfertig ab. Playoff-Basketball ist Besitzstandswahrung, Hierarchie, Instinkt. Wenn Mitchell und Mobley sagen, dass diese Gruppe weiterspielen soll, dann ist das ein Ritterschlag für die Spieler auf dem Court.

Schröder verstand genau das.

„Das wusste ich nicht … Ich weiß das von Don sehr zu schätzen. Das bedeutet mir viel. Er ist ein Superstar. Nicht viele Superstars, die ich kenne, tun das.“sagte er.

In diesem Satz steckt Respekt, aber auch Erfahrung. Schröder hat genug Teams, Rollen und Stars erlebt, um zu wissen, wie selten solche Momente sind.

Sein Spiel passte dazu. Schröder forcierte nichts, aber er versteckte sich auch nicht. Er nahm Würfe mit Überzeugung, attackierte Lücken, gab Cleveland Tempo.

Manchmal zeigt sich Größe nicht darin, wer am Ende wieder eingewechselt wird. Sondern darin, wer auf dem Feld bleiben darf.

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