Mit einem ausverkauften Finale im Münchner BMW Park hat The LGCY Series ihre erste Saison am Sonntag spektakulär beendet. Nach den vorherigen Stopps in Berlin und Braunschweig wurde München zur bislang größten Bühne des neuen Basketball- und Entertainment-Formats und am Ende stand mit R17 x DER STAMM der erste Champion der noch jungen Geschichte fest.
Schon vor dem ersten Tip-off war klar, dass das Finale deutlich mehr sein sollte als ein gewöhnliches Basketballturnier. Der BMW Park wurde für einen Abend zur Mischung aus Arena, Showbühne und Treffpunkt der deutschen Basketball- und Popkultur. Acht Teams gingen ins Rennen um den ersten LGCY-Titel, sechs Spiele entschieden darüber, wer am Ende den Championship Ring mit nach Hause nehmen durfte.
Sportlich setzte sich schließlich das Team von Dennis Schröder durch. R17 x DER STAMM gewann das entscheidende Finale und machte damit einen Sommer perfekt, in dem das Projekt innerhalb weniger Wochen von einer neuen Idee zu einem der auffälligsten Basketball-Events des Landes gewachsen ist.
Dabei lebte der Abend nicht allein von den Ergebnissen auf dem Court. Genau darin liegt die Idee hinter The LGCY Series: klassischer Basketball wird bewusst aufgebrochen und mit Entertainment, Musik und Lifestyle verbunden. Gespielt wird auf einem digitalen Glasboden, die Partien sind deutlich kürzer als im normalen Profi-Basketball, die Shotclock läuft mit 20 statt 24 Sekunden und zusätzliche Elemente wie Drei-Punkte-Dunks oder Vierpunktwürfe sollen Tempo und Spektakel erhöhen.
In München funktionierte dieses Konzept besonders eindrucksvoll. Neben den regulären Spielen gehörten auch ein Dreier-Contest und weitere Basketball-Challenges zum Programm. Dazu kam mit Shindy ein prominenter Live-Act, der den Anspruch der Serie unterstrich, Basketball nicht isoliert zu präsentieren, sondern als Teil einer größeren Kultur.
Auch abseits des Courts war das Finale prominent besetzt. Mit Dennis Schröder, Franz Wagner, Andreas Obst, Isaac Bonga und weiteren bekannten Gesichtern aus dem deutschen Basketball war ein großer Teil der Szene im BMW Park vertreten. Der Ansatz, aktive Profis nicht nur als Gäste, sondern als Teamheads und zentrale Figuren des Formats einzubinden, unterscheidet LGCY bewusst von vielen anderen neu entstandenen Event-Ligen.
Vor allem die Resonanz des Publikums dürfte für die Verantwortlichen ein starkes Signal sein. Nachdem bereits der Auftakt in Berlin ausverkauft war, wurde auch für München noch vor dem Finale „sold out“ vermeldet. Damit setzte sich eine Entwicklung fort, die sich durch die gesamte erste Ausgabe zog: volle Tribünen, starke Nachfrage und ein Publikum, das deutlich über die klassische Basketball-Kernzielgruppe hinausging.
Über die drei Stationen Berlin, Braunschweig und München kamen kumuliert fast 10.000 Zuschauer zu den Veranstaltungen. Alle drei Stopps waren restlos ausverkauft. Damit hat The LGCY Series bereits im ersten Sommer gezeigt, dass für ein Basketballformat zwischen Hochleistungssport, Entertainment und urbaner Kultur ein eigener Markt existiert.
Der wichtigste Moment des Abends gehörte trotzdem den Spielern.
Als R17 x DER STAMM nach dem letzten Spiel den ersten LGCY Championship Ring entgegennahm, bekam eine erste Saison ihren passenden Abschluss. Was wenige Wochen zuvor in Berlin begonnen hatte, endete im BMW Park mit einem Champion, einer ausverkauften Arena und dem vielleicht wichtigsten Ergebnis überhaupt: dem Beweis, dass das Konzept funktioniert.
The LGCY Series wollte Basketball neu inszenieren, ein jüngeres Publikum erreichen und Sport, Musik sowie Kultur enger miteinander verbinden. Nach einem ausverkauften Sommer und fast 10.000 Zuschauern über drei Stopps hinweg ist aus dieser Idee bereits im ersten Jahr weit mehr als ein Experiment geworden.
Berlin war der Start. Braunschweig brachte das Format auf die Straße. München wurde die große Bühne. Und R17 x DER STAMM schrieb als erster Champion Geschichte.
