Kommentar: Offensivspektakel NBA – Hurra! Die Defense Ist Tot

Photo Credit: Brian Babineau/Getty Images

Kommentar: Offensivspektakel NBA – Hurra! Die Defense Ist Tot

 

Das Spiel der Boston Celtics gegen die New Orleans Pelicans am gestrigen Samstag, war das erste der vier Spiele, die ich diese Woche live von den Pressetribünen der jeweiligen NBA Arena sehen darf.

Auffallend – zur Halbzeit stand es 74-57 für die Celtics. Kumulierte 131 Punkte. Ein Score der Anfang des Jahrtausends als Endstand nicht für Verwunderung gesorgt hätte, ist fast zur Norm der heutigen NBA geworden. Defense ist mitunter ein Fremdwort geworden, leider, oder Gottseidank?

Diese Entscheidung liegt nicht bei mir, auch wenn ich bei all dem Spektakel ab und an etwas defensive Intensität nicht missen möchte.

Da mag man an vergangene Zeiten erinnern, die noch gar nicht so lange vergangen sind; auch hier im TD Garden in Bostons North End. Als Kevin Garnett noch unter den Brettern stand, haben die meisten Teams keine 100 gemacht, wohl gemerkt nach 4 Vierteln. Eine Schallmauer die heutzutage oft schon nach 3 durchbrochen ist. Den Gegner unter 100 halten? Fast unvorstellbar – keine Frostys für niemanden.

Wenn das so weitergeht, werden in nicht allzu ferner Zukunft, von dem ein oder anderen Team, regelmäßig die 150, wenn nicht gar die 200 Punkte geknackt. Ich denke da an ein gesundes Warriors Team im nächsten Jahr, mit hohem Draft Pick, Stephen, Klay, Draymond und Russell.

Aber davor kommen ja die Playoffs. Mit defensiver Intensität wie man das noch zu Zeiten Garnett kannte. Hurra, die Defense lebt! Spektakel in der Regular Season, defensive Intensität in den Playoffs? The best of both worlds? Vielleicht ist ja doch nicht alles so schlecht. Eines bleibt zu attestieren, die NBA macht Spaß; so oder so.

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