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Guter Start In Die Letzte Audienz

by Lorenzo Ligresti
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King James ist mit seinem neuen Team fantastisch in die neue Saison gestartet. Können die Philadelphia 76ers dieses Momentum in die kommenden Wochen mitnehmen?

Besser hätte der Beginn der LeBron-Ära in Philadelphia wohl kaum verlaufen können. Erst der 106:100-Auftaktsieg, mit dem man den New York Knicks ihre Ringzeremonie im Madison Square Garden ordentlich versaute, dann ein 114:106-Erfolg gegen die Cleveland Cavaliers beim Heimdebüt von James und Jaylen Brown in der Stadt der brüderlichen Liebe. Zwei Spiele gegen zwei der größten Konkurrenten in der Eastern Conference endeten in zwei hochverdienten Siegen.

Vor allem die Art und Weise, mit der die neu formierten 76ers diese beiden Erfolge einfuhren, dürfte sowohl Fans der Franchise als auch neutrale Beobachter, die sich möglichst viele Schwergewichte in der NBA wünschen, gefallen haben. Defensiv präsentierte man sich respektabel – und phasenweise deutlich mehr als das. Und in der Offense waren nur wenige fragende Gesichter, übergroße Egos und unklare Rollen zu beobachten.

Zum Auftakt gegen die Knicks hatten alle Mitglieder der „Big 4“ – LeBron, Brown, Joel Embiid und Tyrese Maxey – jeweils mindestens fünf Assists. Maxey und James erreichten diese Marke gegen Cleveland erneut, Brown verpasste sie mit vier Vorlagen nur knapp und diesmal meldete sich VJ Edgecombe mit satten sechs Assists an. Der Ball lief, die Offense war egalitär und Maxey, der in einer idealen Welt die erste Option dieses Team sein sollte, präsentierte sich mit 28 und 32 Punkten – jeweils als Top-Scorer der Partie – in fantastischer Frühform.

Sich nach nur 96 Minuten Basketball in dieses Team zu verlieben, ist einfach. Die übergeordneten Fragezeichen, die am Ende des Tages über Erfolg oder Misserfolg entscheiden werden, sollte man dabei allerdings nicht aus den Augen verlieren. Wie lange hält Embiids Körper durch? Wie sieht die Center-Lösung in den Spielen, die der MVP von 2023 früher oder später verpassen wird, aus? Wie viele Verschnaufpausen braucht LeBron, der kurz vor Jahresende seinen 42. Geburtstag feiern wird, im Laufe der langen Saison? Geht bei einem oder mehreren der Superstars doch irgendwann das Murren über eine zu kleine Rolle los? All das sollten – nein, müssen – wir in den kommenden Wochen und Monaten im Auge behalten. Nichtsdestotrotz: Die ersten Schritte sind getan – und das auf eindrucksvolle Art und Weise.

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