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Hart Of The Court Verwandelt Den OrangeCampus In Ein Basketball-Festival

by Len Werle
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Der OrangeCampus in Neu-Ulm wurde am vergangenen Samstag zum Treffpunkt der deutschen Streetball- und Basketball-Community. Beim großen Finale von Hart of the Court standen hochklassige Eins-gegen-eins-Duelle, ein mit 12.000 Euro dotiertes 3×3-Turnier, ein Dunk Contest und zahlreiche Aktionen für die Fans auf dem Programm.

Initiiert wurde das Eventformat von NBA-Center Isaiah Hartenstein, der seit Ende 2024 auch als Investor mit ratiopharm Ulm verbunden ist. Für Hartenstein geht es bei Hart of the Court nicht ausschließlich um sportlichen Wettbewerb. Das Festival soll Basketball, Musik, Community und Entertainment miteinander verbinden und gleichzeitig jungen Spielerinnen und Spielern eine Bühne bieten.

Nach mehreren Qualifikationsturnieren in verschiedenen deutschen Städten kamen die besten One-on-One-Spieler zum Finale nach Ulm. Bei den Männern setzte sich Adrian Worthy und bei den Frauen Jessika Schiffer durch und sicherten sich den Titel sowie das ausgeschriebene Preisgeld von je 2.000 Euro. Das 3×3-Turnier gewann das Team Stammerei, das damit den Hauptpreis von 12.000 Euro holte. Den Dunk Contest entschied der unter dem Namen „Grabo Dunks“ bekannte Athlet für sich.

Neben den Wettbewerben bot das Festival ein umfangreiches Rahmenprogramm. DJ, Moderation, Mitmachaktionen, Giveaways, Food-Angebote und ein Meet-and-Greet mit Hartenstein sorgten dafür, dass der Tag deutlich über ein klassisches Basketballturnier hinausging. Das Konzept war bewusst als offenes Community-Erlebnis angelegt, bei dem aktive Spieler, Familien und Fans denselben Raum teilten.

Der Standort passte dabei zum Anspruch der Veranstaltung. Hartenstein hatte den OrangeCampus bereits nach der ersten Ausgabe als außergewöhnliche Basketball-Infrastruktur bezeichnet und seine enge Verbindung zum Ulmer Standort betont. Rund um das Festival organisierte er erneut ein Camp für Kinder und Jugendliche, mit dem er Nachwuchsspielern Mut machen und seine eigene Laufbahn vom deutschen Jugendbasketball bis in die NBA als erreichbare Perspektive vermitteln möchte.

Hart of the Court zeigte am Samstag, wie moderner Basketball abseits des klassischen Ligabetriebs funktionieren kann: kompakte Wettbewerbe, Preisgeld, Unterhaltung und unmittelbarer Kontakt zwischen Profis, Talenten und Publikum.

Das Finale in Ulm war deshalb nicht nur der Abschluss einer deutschlandweiten Tour. Es war zugleich ein deutliches Signal dafür, dass Basketball-Events in Deutschland zunehmend als eigenständige Mischung aus Sport, Kultur und Community funktionieren können.

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