Oscar Da Silva Wahrt Olympiachance Mit Starker Leistung Bei DBB Niederlage Gegen Frankreich

 

Der erste Härtetest für das Olympische Basketballturnier, endete am Samstag, in einer ausverkauften Kölner Lanxess Arena (18.500 Zuschauer), mit einer Niederlage für die deutsche Basketball-Nationalmannschaft.

Doch trotz der 66:90-Niederlage gibt es aus meiner Sicht, keinen Grund zur Beunruhigung. Daniel This, sowie die Magic-Brüder Franz und Moritz Wagner standen nicht im Kader – aufgrund ihres aktuellen Free Agent Status’, waren sie noch nicht spielberechtigt. Somit fehlten dem Weltmeister die Hauptakteure hinter Dennis Schröder, der wieder ein starkes Spiel ablieferte und mit seinen 23 Punkten Topscorer der Deutschen war.

Direkt danach kam Oscar da Silva, der weiterhin um einen Platz im endgültigen Kader für die Olympischen Spiele kämpft, mit hervorragenden 15 Punkten.

Da Silva konnte sich trotz der klaren Niederlage durch seine individuelle Leistung gut in Szene setzten.
Besonders in einer solch schwierigen Partie zeigte er seine Qualität und Vielseitigkeit, die für das deutsche Team in Paris wertvoll sein kann. 

Da Silva begann auf der Bank, kam aber Mitte des ersten Viertels ins Spiel und zeigte sofort seine Präsenz. Mit schnellen Cuts und Würfen aus der Mitteldistanz erzielte er in der ersten Hälfte 7 Punkte. 

Der gebürtige Münchner trug auch defensiv zur Stabilisierung des Teams bei, indem er wichtige Rebounds holte. 

In der zweiten Halbzeit setzte Frankreich sein dominantes Spiel fort und konnte den Vorsprung weiter halten. Da Silva kämpfte weiterhin um jeden Ball und zeigte seine Vielseitigkeit sowohl in der Offensive als auch in der Defensive.
Er beendete das Spiel mit insgesamt 15 Punkten, 6 Rebounds und 2 Assists, was ihn zu einem der besten deutschen Akteure des Abends machte. 

Ich hatte die Möglichkeit mich kurz mit Oscar zu unterhalten. Auf meine Fragen wie er seine Chancen auf einen Platz im deutschen Kader sieht, meinte er:

 

„Mal schauen, die Entscheidung liegt natürlich beim Trainer, aber ich glaube abgesehen von den Punkten, habe ich viel Spielzeit bekommen und einen guten Rhythmus gefunden. Hoffen wir mal das es in der Vorbereitung so weiter geht.“

 

Da Silva begann seine Basketballlaufbahn in München, bevor er sich entschied, in die USA zu gehen. Er besuchte die Stanford University. In seinen vier Jahren bei den Stanford Cardinal zeigte er kontinuierliche Fortschritte. Besonders bemerkenswert war seine letzte College-Saison (2020/21), liefert er die besten Werte seiner NCAA-Zeit ab, in der er durchschnittlich 18,5 Punkte und 6,7 Rebounds erzielte. 

Seine Leistungen wurden durch zahlreiche Auszeichnungen gewürdigt, darunter die Nennung in das All-Pac-12 First Team. Da Silva zeichnete sich durch seine Vielseitigkeit aus. Ein Spieler, der sowohl auf dem Flügel als auch in der Center-Position eingesetzt werden kann. Nach seinem College-Abschluss kehrte Da Silva nach Deutschland zurück.
Ende März 2021 unterzeichnet er seinen ersten Profi Vertrag bei den MHP Riesen Ludwigsburg. 

Bis zum Ende der Saison erzielte er in 17 Bundesliga-Einsätzen, 6,6 Punkten und 3,2 Rebounds im Durchschnitt. 

Ende September 2021 wurde er von Alba Berlin verpflichtet. Da Silva gewann mit Berlin im Februar 2022 den deutschen Pokalwettbewerb und im Juni 2022 die deutsche Meisterschaft. In der Saison erzielte er in 32 Spielen im Schnitt 11,3 Punkte sowie 5,2 Rebounds. 

Im Juli 2022 gab FC Barcelona die Verpflichtung von Oscar da Silvas bekannt. 2023 gewann er mit der Mannschaft die spanische Meisterschaft. In 27 Spielen, erzielte er im Durchschnitt 5,9 Punkte.
Er verließ den FC Barcelona nach der Saison 2023/24. 

Grade erst unterzeichnete er seinen neuen Vertrag mit FC Bayern München und kehrt nun in seine Heimatstadt zurück. Oscar da Silva zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit und sein hohen Basketball-IQ aus. 

Er kann sowohl von außen werfen als auch in der Zone punkten. Seine gute Technik und Übersicht machen ihn zu einer Bedrohung aus verschiedenen Distanzen. Er ist ein starker Verteidiger, der sowohl gegen schnellere Flügelspieler als auch gegen kräftigere Innenverteidiger bestehen kann. Seine Rebound-Fähigkeiten und seine Blocks sind ein wesentlicher Bestandteil seiner Defensivarbeit. 

Alles Bestandteile die wir gut gebrauchen können in unsere Nationalmannschaft. Die Frage bleibt dann nur, wer soll zu Hause bleiben? 

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