Deutschlands U18-Nationalmannschaft hat das 31. Albert-Schweitzer-Turnier in Mannheim und Viernheim gewonnen. Das Team von Bundestrainer Alan Ibrahimagic setzte sich im Finale in der ausverkauften GBG Halle mit 83:79 gegen Slowenien durch und holte damit den dritten deutschen Titel in der Geschichte des traditionsreichen Nachwuchsturniers. Zuvor hatte Deutschland das Turnier bereits 2016 und 2018 gewonnen.
Die deutsche Mannschaft erwischte im Endspiel den besseren Start, führte nach gut einer Minute bereits 7:0 und lag nach dem ersten Viertel 26:16 vorne. Zur Halbzeit stand es 46:38 für Deutschland. Slowenien arbeitete sich nach der Pause zwar zurück ins Spiel und verkürzte im Schlussabschnitt noch einmal, doch die deutsche Auswahl brachte den Vorsprung ins Ziel. 27 Sekunden vor dem Ende sorgte Caspar Vossenberg mit einem Dunk zum 80:74 für eine entscheidende Szene der Partie.
Bester deutscher Werfer im Finale war Jamie Edoka mit 17 Punkten. Ebenfalls zweistellig punkteten Caspar Vossenberg mit 14 Zählern, Leonard Kröger mit 13, Kenan Youdom mit 11 und Lars Danziger mit 10. Jamie Edoka wurden zudem als MVP des Turniers ausgezeichnet.
Der Titelgewinn war der Schlusspunkt eines durchgehend starken Turnierverlaufs. Deutschland blieb im gesamten Wettbewerb ungeschlagen. Im Halbfinale besiegte die U18-Auswahl Brasilien mit 121:98 und zog damit souverän ins Endspiel ein. Auch in der Vorrunde hatte sich das Team eine sehr gute Ausgangslage erarbeitet und sich frühzeitig für die K.-o.-Phase qualifiziert.
Historisch ist der Erfolg besonders bemerkenswert, weil Deutschland nun zum dritten Mal dieses Turnier gewinnen konnte, das seit Jahrzehnten als eines der renommiertesten internationalen U18-Wettbewerbe gilt. Der Sieg von 2026 beendet zugleich die längere Pause seit dem letzten deutschen Triumph 2018 und bestätigt den erneuten Aufschwung im Nachwuchsbasketball.
