Auch wenn die Milwaukee Bucks über weite Strecken der Partie in Führung lagen, waren es am Ende die Houston Rockets, die mit einem Sieg im Gepäck die Heimreise antreten konnten.
„Egal, ob Sieg oder Niederlage – solche knappen Spiele bringen uns als Team zusammen“, meinte Superstar Kevin Durant nach Spielende.
Mit 31 Punkten und sieben Vorlagen hatte der 37-Jährige selbst einen großen Anteil am sechsten Saisonsieg der Texaner.
Auf der anderen Seite war es einmal mehr vor allem Giannis Antetokounmpo, der die Fans im heimischen Fiserv Forum lange an einen Erfolg glauben ließ. Doch 37 Zähler des Griechen waren am Ende nicht genug, um den Rockets bis zur Schlusssirene die Stirn zu bieten. Einer der Gründe dafür: Giannis hatte keinen Alperen Sengün an seiner Seite. Das erste Matchup der beiden Europäer nach dem Triumph der Türken über Griechenland im EM-Halbfinale geht also erneut an Sengün, der mit 23 Punkten, elf Rebounds und sieben Assists – sowie mit einem entscheidenden And-One-Drive in der Schlussphase – brillierte.
Obwohl die Bucks starke 13 ihrer 29 Dreier (44,8%) trafen – Gary Trent Jr., Kyle Kuzma und Ryan Rollins steuerten jeweils drei Distanzwürfe bei – mussten sie sich am Ende vor allem wegen der krassen Diskrepanz an den Brettern geschlagen geben. Satte 50 Rebounds sammelten die Gäste ein – und damit fast doppelt so viele wie Milwaukee (27). 20 der 50 kamen am offensiven Ende: Sengün, Amen Thompson und Clint Capela waren jeweils viermal für eine zweite Chance zur Stelle, Spezialist Steven Adams sogar fünfmal.
Die Rockets haben nun zwei Tage Pause und danach drei Heimspiele gegen die Wizards, Trail Blazers und Magic vor der Brust. Die Bucks hingegen machen sich auf den Weg nach Dallas, wo sie direkt am Montag zur zweiten Hälfte ihres Back-to-Backs auf die Mavericks treffen.
